Der Anteil der KI-Zitationen aus den Google-Top-10 ist von 76 % auf unter 40 % gefallen. Organisches Ranking allein reicht nicht mehr.
Quelle: Conductor Research, AI Search Citation Study 2025
Ich bin Belal Kayumi, GEO-Stratege bei RLVNT.AI. Ich analysiere täglich, wie Marken in ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews zitiert werden. Und welche Hebel dein Unternehmen braucht, um dort als Antwort zu erscheinen.
Marketing- und Kommunikationsteams haben jahrelang für Sichtbarkeit gearbeitet. Rankings aufgebaut. Vertrauen aufgebaut. Reichweite aufgebaut.
Die Frage verschiebt sich grundlegend: Nicht mehr nur, wer bei Google gefunden wird, ist entscheidend, sondern wer von einem KI-System empfohlen wird.
Der Anteil der KI-Zitationen aus den Google-Top-10 ist von 76 % auf unter 40 % gefallen. Organisches Ranking allein reicht nicht mehr.
Quelle: Conductor Research, AI Search Citation Study 2025
Bei Suchanfragen mit KI-Antworten fällt die Klickrate von 1,76 % auf 0,61 %. Die einzige Gegenmaßnahme: in der KI-Antwort zitiert werden.
Quelle: ALM Corp, Click-Through Impact Report 2025
AI Overviews erscheinen bei 40 % aller Google-Suchanfragen und erreichen 1,5 Milliarden Nutzer monatlich — auch in DACH.
Quelle: Google Q4 2025 Earnings · Bain & Company
93 % der führenden Marketing-Teams bauen Fähigkeiten in Generative Engine Optimization (GEO) intern auf. Im DACH-Mittelstand besteht erheblicher Nachholbedarf.
Quelle: Goodfirms Marketing Benchmark 2025
KI-Suche verändert nicht nur, wo dein Unternehmen sichtbar wird — sondern wann und wie oft du überhaupt eine Chance bekommst, einen Kunden abzuholen.
Lang. Selbstgesteuert. Voller Touchpoints.
Der Kunde hatte ein Problem, suchte bei Google, klickte sich durch 5–10 Seiten. Er verglich, las Blogs, schaute sich Bewertungen an, landete irgendwann auf einer Website und konvertierte dann vielleicht.
Viele Chancen, einen Kunden abzuholen. Jeder Blogpost, jede Unterseite, jedes Ranking war ein potenzieller Einstiegspunkt.
Kurz. KI-vermittelt. Ein einziger Moment.
Der Kunde hat ein Problem, fragt ChatGPT oder Perplexity, bekommt eine fertige Antwort mit 2–3 Empfehlungen und handelt danach. Die Recherchephase ist fast weggefallen — die KI übernimmt sie.
Es gibt oft nur noch einen einzigen Moment: Wird dein Unternehmen von der KI genannt — oder nicht?
KI-Sichtbarkeit (auch: AI Visibility) beschreibt, wie präsent und zitierfähig eine Marke in den Antworten von KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity, Claude und Microsoft Copilot ist. Sie wird durch Generative Engine Optimization (GEO) gesteuert — eine Disziplin, die Content-Struktur, Autorität und Zitierbarkeit so optimiert, dass KI-Systeme eine Marke als vertrauenswürdige Quelle erkennen und aktiv empfehlen.
Für Marketing- und Kommunikationsverantwortliche im DACH-Raum heißt das: KI-Sichtbarkeit ist kein Nice-to-have, sondern der entscheidende Hebel für Auffindbarkeit in einer Welt, in der KI-Systeme zunehmend die Rolle des Gatekeepers übernehmen.
SEO bleibt das Fundament — aber KI-Sichtbarkeit endet nicht auf der eigenen Webseite. Sie ist eine strategische Disziplin der Unternehmenskommunikation, die mehrere Kanäle gleichzeitig adressiert: Webseite, Plattformen wie Wikipedia und Reddit, Medienarbeit und Social Media. KI-Systeme entscheiden über genau diese Kanäle hinweg, welche Marken sie in ihren Antworten zitieren — und welche unsichtbar bleiben.
Wenn man analysiert, woher ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews ihre Empfehlungen ziehen, fällt auf: Es sind selten allein die Unternehmens-Webseiten. Die zitierten Quellen verteilen sich systematisch über fünf Kanal-Typen:
Die Konsequenz: KI-Sichtbarkeit lässt sich nicht allein über die eigene Website steuern. Sie entsteht im Zusammenspiel von Website, Plattformen, Medienarbeit und Social Media — also aus klassischer Unternehmenskommunikation, neu gedacht für Maschinen statt Menschen.
Auf jedem dieser Kanäle bewerten KI-Systeme ähnliche Signale für Glaubwürdigkeit und Zitierfähigkeit. International werden sie unter EEAT zusammengefasst:
Klassisches SEO ist nicht obsolet, im Gegenteil: Es ist die Hygiene-Ebene der KI-Sichtbarkeit. Wer SEO nicht sauber aufgesetzt hat — crawlbare Webseite, strukturierte Daten, semantisches Markup, klare Heading-Hierarchien — taucht auf dem Radar von KI-Systemen erst gar nicht auf. KI-Crawler wie GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot greifen auf weitgehend dieselbe Infrastruktur zurück wie klassische Suchmaschinen.
Der Unterschied: SEO allein reicht nicht aus. SEO bringt dich in die Ergebnisliste. KI-Sichtbarkeit bringt dich in die Antwort.
In meiner täglichen Arbeit bei RLVNT.AI sehe ich genau das: Unternehmen mit perfektem SEO-Setup bleiben in KI-Antworten unsichtbar, weil ihre SEO-Stärke nur eine von mehreren Säulen abdeckt. Stattdessen werden Quellen wie Wikipedia, Fachmedien oder LinkedIn-Profile zitiert.
Die richtige Reihenfolge: Erst SEO sauber aufsetzen — dann die drei weiteren Säulen darauf aufbauen. Ohne dieses Fundament greifen Plattform-Strategie, Medienarbeit und Social-Signale nur halb.
Die meisten verfügbaren GEO-Methoden stammen aus den USA. Der deutschsprachige Raum funktioniert anders: ChatGPT-Nutzung ist in DACH überproportional hoch, Perplexity wird hier seltener als US-Standard angeführt, deutschsprachige Wikipedia- und Reddit-Pools sind deutlich kleiner, deutsche Fachmedien spielen eine andere Rolle. Wer KI-Sichtbarkeit für DACH-Unternehmen aufbauen will, kann nicht 1:1 amerikanische Methoden übersetzen — die Citation-Muster und Quellen-Strukturen sind unterschiedlich.
KI-Sichtbarkeit ist keine reine SEO-Aufgabe — sondern eine Frage der Unternehmenskommunikation.
Sie entsteht im Zusammenspiel von Webcontent, PR und Medienarbeit, Social Media, Branchenengagement, Wikipedia und Plattformpflege.
Wer hier in Silos denkt, bleibt in KI-Antworten unsichtbar — selbst bei perfektem SEO.
Wer KI-Sichtbarkeit nur über die eigene Webseite löst, bleibt unsichtbar. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel von Owned, Plattformen, Earned und Social — über klassische Marketing- und Kommunikations-Silos hinweg.
Sauberes SEO ist das Fundament der KI-Sichtbarkeit. Wer hier nicht aufgeräumt hat, taucht auf dem Radar von KI-Crawlern erst gar nicht auf — alle weiteren Hebel laufen ins Leere.
KI-Systeme zitieren Konsens-Plattformen überproportional häufig. Wer dort fehlt, ist in KI-Antworten kaum präsent — egal wie stark die eigene Webseite ist.
Erwähnungen in Fachmedien, Studien und Pressemeldungen sind die stärksten Autoritäts-Signale. Ohne externe Stimmen fehlt KI-Systemen der Beleg für Relevanz.
Personen hinter einer Marke, konsistente Themen-Präsenz und Social-Signale fließen in die Wahrnehmung als „aktive Marktstimme" — und damit in die KI-Bewertung.
Diese Zahlen zeigen, warum KI-Sichtbarkeit keine Zukunftsmusik ist — sondern operative Notwendigkeit.
Quellen: Google-Ipsos 2026, Bain & Company, ALM Corp, Conductor Research, Goodfirms, Dataslayer
Eine der ersten deutschsprachigen Stimmen zu KI-Sichtbarkeit und Generative Engine Optimization (GEO).
Ich beschäftige mich seit acht Jahren mit einer Frage: Wie werden Unternehmen von den richtigen Menschen zur richtigen Zeit gefunden?
Ob SEO, Performance oder Content — aus Projekten in unterschiedlichen Märkten weiß ich: Sichtbarkeit ist kein Zufall. Sie ist ein System.
Dann kam die KI.
Google entscheidet nicht mehr allein, wer gefunden wird. ChatGPT, Perplexity und Gemini liefern heute die Antworten — und prägen damit die Kaufentscheidungen.
Das verändert die Spielregeln grundlegend.
Heute arbeite ich im Bereich KI-Sichtbarkeit und Generative Engine Optimization (GEO) mit Unternehmen im DACH-Raum daran, genau dort sichtbar zu werden, wo Entscheidungen entstehen: in KI-generierten Antworten.
Dabei sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Unternehmen mit starkem SEO bleiben unsichtbar — weil KI-Sichtbarkeit nach anderen Regeln funktioniert.
Parallel unterrichte ich Digital Marketing an der Leibniz FH Hannover. GEO und KI-Sichtbarkeit sind dort keine Randthemen, sondern Teil der neuen Grundregeln.
Vier Prinzipien. An denen du meine Arbeit messen kannst.
Ich arbeite täglich mit Unternehmen daran, in KI-Antworten sichtbar zu werden. Was ich hier teile, stammt aus dieser Arbeit — nicht aus amerikanischen Whitepapers.
GEO-Strategien aus den USA funktionieren im deutschsprachigen Raum oft nicht. Andere Plattformen, andere Suchgewohnheiten, andere Entscheidungslogiken. Ich entwickle Ansätze, die hier funktionieren.
Wenn ich eine Aussage treffe, nenne ich die Grundlage. Analyse, Benchmark oder eigene Beobachtung. So kannst du selbst einordnen, wie viel Gewicht du ihr gibst.
Ich arbeite mit Kommunikations- und Marketingverantwortlichen. Ich übersetze KI-Mechanismen in Sprache, mit der du intern argumentieren und handeln kannst.
Hier laufen vier Stränge zusammen: meine tägliche Arbeit mit Kunden, die daraus entstehenden Analysen und Tools — und das, was ich in der Lehre weitergebe. Das Entscheidende: Alles greift ineinander.
Bei RLVNT.AI analysiere ich täglich die KI-Sichtbarkeit von Unternehmen: welche Quellen ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews zitieren — und welche Hebel auf Webseite, Plattformen, Medienarbeit und Social Media wirklich wirken.
Ich analysiere, wie sich Citation-Muster über Plattformen unterscheiden — und mache diese Muster für DACH-Unternehmen nutzbar.
Ich entwickle Open Tools aus der Praxis — über alle Hebel der KI-Sichtbarkeit hinweg: Webseite, Plattformen, Medienpräsenz und Social-Signale.
Ich unterrichte an der Leibniz FH Hannover GEO, KI-Sichtbarkeit und Content-Strategie — als Grundlage für die nächste Generation von Marketing-Profis.
KI-Sichtbarkeit ist nicht das neue SEO. Es ist das erste Mal, dass eine Maschine entscheidet, ob dein Unternehmen überhaupt existiert.
Generative Engine Optimization (GEO) ist die systematische Optimierung von Inhalten, damit sie von KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity als Quelle erkannt, zitiert und empfohlen werden. GEO ergänzt klassisches SEO um Faktoren wie Content-Struktur, Zitierbarkeit, Autoritätssignale und Schema Markup.
Belal Kayumi ist einer der ersten Praktiker im deutschsprachigen Raum für Generative Engine Optimization (GEO) und KI-Sichtbarkeit. Als GEO-Stratege bei RLVNT.AI analysiert er täglich, wie Unternehmen in ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews zitiert werden. Er ist Dozent für Digital Marketing an der Leibniz FH Hannover und Co-Autor des GEO-Leitfadens im PR Report — eine der aktivsten deutschsprachigen Stimmen zum Thema KI-Sichtbarkeit.
Belal Kayumi ist einer der aktivsten deutschsprachigen Stimmen zum Thema KI-Sichtbarkeit und Generative Engine Optimization (GEO). Als GEO-Praktiker bei RLVNT.AI, Dozent an der Leibniz FH Hannover und Co-Autor des GEO-Leitfadens im PR Report verbindet er tägliche Kundenanalysen mit der Aufbereitung von Wissen für Marketing- und Kommunikationsverantwortliche.
Belal Kayumi arbeitet seit über 8 Jahren im Digital Marketing und beschäftigt sich seit Beginn der GEO-Welle praktisch mit der Frage, wie Unternehmen in KI-Suchmaschinen zitiert werden. Als GEO-Praktiker bei RLVNT.AI analysiert er für Kunden täglich Citation-Muster in ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews. Diese Praxiserfahrung bringt er an der Leibniz FH in die Lehre ein. Als Co-Autor des GEO-Leitfadens im PR Report hat er das Thema erstmals strukturiert für PR- und Kommunikationsprofis im DACH-Raum aufbereitet.
SEO und GEO sind keine Gegensätze. SEO ist das Fundament, auf dem GEO aufbaut. Wer seine Webseite nicht sauber für Suchmaschinen aufgesetzt hat — also so, dass Google und Co. die Inhalte technisch problemlos lesen und einordnen können (durch strukturierte Daten und eine klare Überschriften-Hierarchie) — wird auch in KI-Antworten kaum sichtbar. Denn die KI-Systeme von ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews lesen Webseiten auf dieselbe Weise wie klassische Suchmaschinen. Der Unterschied liegt in der Reichweite: SEO zielt auf Top-Positionen in der Google-Ergebnisliste. GEO zielt darauf, dass eine Marke in einer KI-generierten Antwort namentlich genannt wird — und integriert dafür neben der Webseite auch Plattformen wie Wikipedia, Medienarbeit und Social Media. Daraus ergibt sich die richtige Reihenfolge: Zuerst muss SEO sauber sitzen, danach lässt sich GEO strategisch darauf aufbauen.
KI-Sichtbarkeit entsteht aus dem Zusammenspiel von vier strategischen Hebeln: (1) Owned — die eigene Website mit strukturiertem Content und Autoren-Entitäten. (2) Plattformen — Wikipedia, Reddit, Quora und Branchenverzeichnisse, die KI-Systeme überproportional häufig zitieren. (3) Earned — Erwähnungen in Fachmedien, PR und Studien als Autoritäts-Signale. (4) Social — LinkedIn, X und Plattform-Signale, die eine Marke als aktive Marktstimme erkennbar machen. Wer KI-Sichtbarkeit nur über die Webseite optimiert, schöpft maximal ein Viertel des Hebels aus.
Die klassische Customer Journey war lang und selbstgesteuert: Der Kunde recherchierte über Google, klickte sich durch 5–10 Seiten, verglich Anbieter und konvertierte irgendwann. Mit KI-Suche komprimiert sich diese Journey radikal. Der Kunde fragt ChatGPT oder Perplexity, bekommt eine fertige Antwort mit 2–3 Empfehlungen und handelt danach. Die Recherchephase fällt weitgehend weg — die KI übernimmt sie. Konsequenz: Der obere Funnel-Bereich (Awareness und Consideration) wird zunehmend von KI vermittelt. Wer nicht im KI-Output erscheint, kommt gar nicht erst in die Shortlist potenzieller Anbieter. Unternehmen verlieren also nicht die Kaufentscheidung, sondern den Zugang zur Kaufentscheidung.
EEAT steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness — die vier Qualitätskriterien, nach denen KI-Systeme und Google Inhalte bewerten. EEAT ist die Grundlage jeder KI-Sichtbarkeit. Ohne erkennbare EEAT-Signale werden Inhalte von KI-Suchmaschinen schlicht nicht als zitierwürdige Quelle erkannt. Wer KI-Sichtbarkeit aufbauen will, muss diese vier Signale strukturell auf der eigenen Website verankern.
Über 55 % der Deutschen nutzen bereits KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini. 58,5 % aller Suchanfragen enden ohne Klick auf eine Website — denn die Antwort kommt direkt von der KI. Unternehmen, die in diesen KI-Antworten nicht vorkommen, verlieren einen wachsenden Anteil potenzieller Kunden an Wettbewerber, die dort zitiert werden.
GEO ist besonders relevant für mittelständische Unternehmen und Konzerne im DACH-Raum, deren Zielgruppe online recherchiert — also B2B-Unternehmen, Dienstleister, Technologieanbieter und Marken mit erklärungsbedürftigen Produkten. Wenn deine potenziellen Kunden Fragen stellen, die KI-Systeme beantworten, lohnt sich die Beschäftigung mit GEO.
Neue und optimierte Inhalte gelangen in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen in die Citation-Pools der KI-Suchmaschinen. Spürbare Verbesserungen der KI-Sichtbarkeit sind — abhängig vom Ausgangszustand — typischerweise innerhalb von 4–8 Wochen messbar. KI-Sichtbarkeit erfordert kontinuierliche Pflege: Seiten ohne regelmäßige Aktualisierung verlieren ihre KI-Zitationen dreimal schneller.
Ein- bis zweimal im Monat fasse ich zusammen, was sich in der KI-Suche im DACH-Raum gerade verschiebt. Welche Quellen ChatGPT und Perplexity neu zitieren, welche Methoden funktionieren, welche Marken sichtbar werden — und welche unsichtbar bleiben.